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Wenn du dein Kind trägst, dann...
... stärkst du deinen Körper.
Tragen mit Tuch oder Tragehilfe entlastet nicht nur deinen Beckenboden, sondern trainiert quasi nebenbei Bauch, Beine, Po. Rücken und Schultern werden durch das fest an den Körper gebundene Kind gekräftigt und müssen keine Ausgleichshaltung einnehmen. Jeder trägt sein Baby, denn ein Baby fordert es ein - wer schlau ist, nimmt sich Tuch oder Tragehilfe und tut so auch etwas für sich. Während du machst, was sowieso ansteht (Einkauf, Geschwister, Hausarbeit, Gassi gehen, Arbeit,...), trainierst du gemeinsam mit deinem Kind. Das Trainingsgewicht erhört sich dabei in kleinen Schritten. Und auch wenn du einfach nur trägst um zu genießen. Es tut deinem Körper gut, er kann aufrecht bleiben.
... bist du mobil und flexibel.
Besonders im Wochenbett, auch auch danach ist es hilfreich, wenn du die Ruhezeiten deines Babys nutzt, um dich auch auszuruhen. Wenn dein Kind beim Tragen eingeschlafen ist, kannst du es mit dem Tuch ablegen oder es dir mit deinem Kind auf dem Bauch gemütlich machen. Ein kleines Schläfchen, ein gutes Buch oder ein Stück Schokolade - was auch immer dir Kraft gibt. Du kannst die Wachzeiten deines Kindes mit dem Tuch für dich nutzen, um Wichtiges zu erledigen, Liegegebliebenes zu Verräumen, Staub zu saugen - dein Kind wird zufrieden sein, einfach dabei zu sein. Du brauchst deinen Tagesablauf nicht nach den Schlafzeiten deines Kindes zu richten - dein Kind schläft dort wo du bist. Ohne Kinderwagen kannst du zudem Treppen laufen statt Aufzug fahren, über Wiesen spazieren statt auf fahrbaren Wegen, dich ins Getümmel genauso stürzen wie auf die Tanzfläche.
...ist der Bauch nicht ganz so leer.
Wenn der Bauch plötzlich leer ist, fängt die Sehnsucht an. Es kann sich komisch anfühlen, nicht mehr wie in der Schwangerschaft auf Schritt und Tritt mit dem Baby zusammen zu sein. Du kannst dir dieses Gefühl der Nähe und Verbundenheit holen, wenn du dein Baby eng an dich gebunden trägst. So erleicherst du auch dir das Ankommen im Muttersein. Und keine Sorge, du verwöhnst es dabei nicht - du erfüllst seine Bedürfnisse. Tragt soviel, wie es euch gut tut.
... förderst du Brust und Bauch.
Der Beckenboden leistet während der Schwangerschaft und Geburt Höchstleistung. Um wieder in Form zu kommen und zu bleiben, bedarf es vor allem einer aufrechten Haltung. Denn nur ein gerader Oberkörper hat einen aktiven Beckenboden. Tragen mit Tuch oder Tragehilfe lässt dich aufrecht sein und aufrecht werden. So stärkst du deine tragende Mitte. Die große körperliche Nähe fördert zudem die Milchbildung.
... bekommst du eine gute Starthilfe
Der Babyalltag stellt dich vor neue Herausforderungen, doch dein Kind wird ein geduldiger Lehrer sein. Es sieht nicht deine Fehler, es sieht dich und deine Liebe. Vieles ist neu und ihr müsst euch erst kennenlernen. Das Tragen kann dir dabei helfen. Du lernst seine Signale schneller kennen, denn mit Kind am Körper spürst du sie schon früh und kannst darauf eingehen, bevor dein Baby weint. Ihr gewöhnt euch beide schneller aneinander und das Baby lernt deinen Tagesablauf kennen, wenn ihr viel beieinander seid. So habt ihr es beide leichter und viele schöne Momente beim Tragen.
... kannst du lernen zu vertrauen.
Tragen hilft, einander nahe und zugewandt zu sein. Zu sehen, wie dein Kind im Tuch zur Ruhe kommt, wie es das Tragen genießt und neugierig dein Tun und seine Umgebung beobachtet; Und zu spüren, wie der kleine Körper sich beim Schlafen an dich schmiegt - es gibt dir das Gefühl, das Richtige zu tun. Du kannst für dich daraus viel Bestärkung und Kraft ziehen. Du weißt am besten, was dein Kind braucht! Hab Vertrauen in dich und dein Kind.
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