Eine(r) trägt -

             Zwei gewinnen!

 

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Wenn du dein Kind trägst, dann...

 

 

... bietest du ihm ideale Lernbedingungen.

 

Mit Tuch oder Tragehilfe ermöglichst du deinem Kind, am sichersten und schönsten Ort der Welt - das bist du - alle seine Sinne ansprechende Erfahrungen zu machen. An deinem Körper lernt es die Welt auf Augenhöhe kennen und macht dabei Muskeltraining. Denn die ständigen Bewegungen deines Körpers regen seinen Körper dazu an, diese auszugleichen.

Zudem trainieren die Bewegungen den Gleichgewichtssinn, der beim Lernen eine wichtige Rolle spielt. Es lernt den Alltag und die Welt kennen, lernt mit dir gemeinsam, lernt sich anzupassen. Tragen macht dein Kind schlau und dich fit - mehr zu deinem Kind als "Fitnessgerät" kannst du HIER lesen.

 

 

 

... hast du immer ein Bett dabei.

 

Wenn es Zeit ist, das Erfahrene abzuspeichern, lädt die Trage oder das Tuch zu einem gemütlichen Schläfchen ein. Dein Herzschlag und dein Körper vermitteln Ruhe und Sicherheit. Beim Tragen schlafen Kinder meist tiefer und länger, reagieren deutlich weniger auf äußere Störreize - es ist längst erwiesen, dass getragene Kinder weniger schreien als Kinder, die nicht getragen werden. Davon profitierst auch du - wie genau, das kannst du HIER lesen.

 

 

 

...hilfst du ihm anzukommen.

 

In der äußeren Welt ist alles anders. Ein neugeborenes Baby kann noch nicht gut sehen. Es spürt vor allem. Zum Beispiel die kalte, trockene Luft, wo vorher warmes Wasser war. Schwerkraft, wo vorher ständiges Schaukeln und Getragensein waren. Fremde Geräusche, wo vorher der kontinuierliche Herzschlag und das Rauschen des Blutes waren. Ohne Körperkontakt, wo vorher völliges Umhüllt- und Gehaltensein war. Du ermöglichst deinem Kind beim Tragen, einen großen Teil seiner bisherigen, ihm bekannten Welt in die unbekannte Welt mitzunehmen. Damit tust du deinem Kind unendlich Gutes, denn viel Neues steht ihm bevor. Auch für dich hat sich alles verändert. HIER liest du darüber, wie das Tragen auch dir den neuen Babyalltag erleichtern kann.

 

 

 

... unterstützt du seine körperliche Entwicklung.

 

Der erste Atemzug, er bringt viel mit sich. Die Lungen müssen sich an ihre Arbeit gewöhnen. Deine Atmung zu spüren und zu hören, hilft deinem Kind, selbst kontinuierlich zu atmen,. Keine Angst, dein Kind bekommt genug Luft im Tuch und in der Tragehilfe, wenn du darauf achtest, dass die Nasenlöcher frei sind. Wenn dein Baby dazu neigt, sich in dir zu "vergraben", achte darauf, dass es seinen Kopf frei drehen kann, wenn es mehr Luft benötigt. Die Muskulatur muss nun lernen, mit der Schwerkraft zurecht zu kommen. Meist entwickeln getragene Babys früh eine gute Kopfkontrolle. Beim Tragen wird die gesamte Muskulatur des Babys "trainiert". So wird auch das Skelett gestützt und entwickelt. Dein Baby kommt mit einer C-förmigen Wirbelsäule auf die Welt. Erst die Aufrichtung beim Stehen und Gehen bildet zuletzt die bekannte Doppel-S-Form der Wirbelsäule aus. Der bekannte Hüftexperte und Buchautor Dr. Fettweis empfiehlt das aufrechte Tragen von Säuglingen in der sogenannten Anhock-Spreiz-Haltung unter anderem deshalb, weil es eine gesunde Hüftreifung optimal unterstützt. Auch du hast große körperliche Veränderungen hinter dir und vor dir. Dein Körper stellt sich von der intra- auf die extrauterine Versorgung deines Kindes ein. Hierbei kann dir das Tragen helfen, lies dazu HIER weiter.

 

 

 

... gibst du ihm Ruhe und Geborgenheit.

 

Der kleine Körper hat viel zu lernen, so nimmt auf einmal die Ernährung im Alltag eine große Rolle ein. Bisher kannte das Baby nur unmittelbare Bedürfnisbefriedigung. Nun lernt es den Hunger kennen - ein zehrendes, nagendes Gefühl, das wie vieles anderes Neues Angst machen kann und so "auf den Magen schlagen". Nicht immer ist das oft als Bauchweh interpretierte Unwohlsein des Babys ein quersitzender Pups oder ein Zeichen dafür, dass es Pipi muss. Manchmal sind es einfach viele neue - innere und äußere - Eindrücke, die erstmal "verdaut" werden müssen. Da hilft das Getragenwerden mit den vertrauten Geräuschen und Bewegungen, endlich zur Ruhe zu kommen. Und sollte es doch nur ein Pups gewesen sein, löst er sich in der angehockten Haltung gleich leichter. Die Oberschenkel massieren den Bauch, die Bewegungen entspannen und die Schwerkraft tut ihr übriges. Nicht immer kannst du gleich herausfinden, was dein Baby braucht. Doch du lernst mit der Zeit immer präziser, die Bedürfnisse deines Kinder zu erkennen und zu stillen - dabei kann dir das Tragen eine wichtige Hilfe sein, wie du HIER lesen kannst.

 

 

 

... hilfst du ihm zu vertrauen.

 

Deinen Körper zu spüren gibt deinen Kind den Halt, um in neuen, ungewohnten Situationen entspannt und neugierig zu bleiben. Er garantiert ihm zudem sein Überleben - denn alleine wäre es nicht nur dem Hunger, sondern auch möglichen (Fress-)Feinen ausgeliefert. Also lautet das ihm mitgegebene Überlebensprogramm: am besten nie alleine sein. Es fordert daher auch aus vermeintlich tiefstem Schlaf heraus abgelegt mit seinem Schreien ein, sofort wieder in Kontakt zu kommen. Getragen zu werden hilft deinem Kind, Vertrauen in seine Umgebung aufzubauen, indem es dem Leben an sich vertraut und sich der Erfüllung seiner Bedürfnisse sicher ist. Und auch du lernst, dir zu vertrauen, stets im Sinne deine Kindes zu handeln und es mit allem versorgen zu können, was es braucht. Dass Tragen dir dabei eine wichtige Hilfe sein kann, kannst du HIER lesen.